Die mysteriösen Schwarzen Löcher

Todeszone und Geburtshelfer

Schwarze Löcher sind Objekte im Weltraum, die so dicht und damit so schwer sind, dass wegen der großen Gravitationskräfte nicht einmal das Licht ihnen entkommen kann. Deshalb geben Schwarze Löcher selbst keine Strahlung ab.

Astronomen haben das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße neu vermessen und festgestellt, dass sein Durchmesser nur dem Abstand zwischen Erde und Sonne entspricht. Das Schwarze Loch hat eine Masse von etwa vier Millionen Sonnen und ist 26.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Ein Lichtjahr entspricht etwa 9,5 Billionen Kilometer. Was in die Nähe eines Schwarzen Lochs kommt, gilt in aller Regel als unrettbar verloren. Ende 2005 stellte sich aber heraus, dass sie auch den Geburtshelfer spielen können.

Linsensystem einer mehrdimensionalen Welt?

Die Schwarzen Löcher sind ohne Zweifel die geheimnisvollsten Objekte, die die Astronomen im Kosmos beobachten können. Ob sie die Rolle im All spielen, Materie zu vernichten und zu erzeugen, ist noch nicht abschließend geklärt. Es gibt viele Ideen, um uns die Schwarzen Löcher zu erklären. Ich habe mir gedacht, dass es nicht schaden kann, wenn ich auch eine Idee zu dieser Frage beisteuere.

Ausgangspunkt meiner Überlegungen war die Diskussion über die String-Theorie und die Annahme einer 11-dimensionalen Wirklichkeit. Viele Phänomene lassen sich nur damit erklären, dass es mehr als unsere 4-dimensionale Raumzeit gibt. Die bestechende Idee ist, dass dann alle uns bekannten Kräfte vereinheitlicht werden können und letztendlich nur ein Ausdruck höherer Dimensionen sind.

Ich unterstelle, dass unser Kosmos eine Projektion der mehrdimensionalen Welt ist und dass die Schwarzen Löcher eine Art Linsensystem darstellen, um die Reduzierung der Dimensionen zu ermöglichen.

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