Der Karriere-Code
Die Werte der Erfolgreichen
Die Wertelandschaft des Erfolgreichen in der ökonomischen Welt ist eine vollkommen andere als die Welt des geistigen und spirituellen Menschen. Beides passt überhaupt nicht zueinander. Wir werden uns dazwischen entscheiden müssen. Um zu verstehen, wohin uns die Welt der Wirtschaft treibt, ist es wichtig einmal genauer hinzuschauen, worauf es da eigentlich wirklich ankommt.
Folgender „Karriere-Code“ hat sich in den letzten 3000 Jahren als Erfolg versprechend erwiesen. Egal ob man in der Wirtschaft, in der Kirche oder in der Politik ganz nach oben kommen möchte, diese 10 Gebote müssen dann wohl beachtet werden:
Die 10 Gebote, um Karriere zu machen
- Du sollst deinen Chef nicht in den Schatten stellen - sonst stellt er dich in den Schatten!
- Du sollst nicht zu viel reden, um dich nicht selbst zu entzaubern …
- Du sollst deine Ziele verheimlichen, damit sie nicht hintertrieben werden können …
- Du sollst dich rarmachen, um deinen Wert zu steigern …
- Du sollst dir einen Namen machen, denn auf das Image kommt es an
- Du sollst alles leicht aussehen lassen, damit du interessant erscheinst …
- Du sollst Optionen bieten, auch wenn es nur zum Schein ist …
- Du sollst Unglückliche meiden, weil schlechte Stimmung abfärbt …
- Du sollst Dich fehlbar zeigen, weil Perfektion viele zu Feinden macht.
- Du sollst nicht arrogant wirken, denn Arroganz zerstört Vertrauen …
Der Rausch der Macht
Wenn du also wirklich zu den Erfolgreichen dieser Welt dazu zählen möchtest, dann hast du keine Wahl. Du musst diesen Codex verinnerlichen und täglich anwenden. Karriere zu machen ist sicher eine Angelegenheit, die viel Selbstbewusstsein erzeugt und auch Spaß machen kann. Wenn man die Regeln kennt und nutzt, sieht man sich förmlich auf den Stufen des Erfolgs. Karriere zu machen ist sexy und macht sexy. Man gerät aber leicht in einen Machtrausch und hält sich für omnipotent.
Egal, wie man die Leiter erklommen hat, wenn man dann an der Spitze steht, dann muss man kämpfen, um sie zu erhalten. Irgendwann muss man diese Macht aber freiwillig wieder abgeben oder sie sich entreißen lassen. Auch für diesen Mechanismus gibt es viele Beispiele in der Geschichte von Wirtschaft, Kirche, Politik und organisierter Kriminalität.


